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Groß-Umstädter Karatekas erfolgreich bei den Mitteldeutschen Karate Meisterschaften

In Groß-Umstadt fanden schon eine Menge hochkarätige Karateveranstaltungen statt. Immer war es das Karate Dojo Groß-Umstadt, das sich für die Veranstaltungen verantwortlich zeichnete und hier hauptsächlich der Cheftrainer und Dojoleiter, Träger des 6. DAN, Christian Gradl. Er holte bisher 12 Karatewelttreffen nach Groß-Umstadt und mit ihnen weltweit anerkannte Trainer. Nur eines gab es noch nicht, eine hochklassige Meisterschaft. Die fand mit der Mitteldeutschen Meisterschaft des DJKB am zweiten März-Sonntag zum ersten Mal in Groß-Umstadt statt. „Ich bin ja auch im Bundesstützpunkt und entscheide mit über den Austragungsort von Meisterschaften“, erklärte Gradl auf Nachfrage, „dieses Jahr hatten wir kein hochklassiges Event in Groß-Umstadt geplant, deshalb haben wir uns entschieden, diese Meisterschaft in diesem Jahr hier stattfinden zu lassen.“

Am Sonntag gab es für das Auge des Besuchers in der Heinrich-Klein-Halle viel weiß zu sehen. Die rund 200 Teilnehmer an der Meisterschaft, hauptsächlich Jugendliche und junge Erwachsene, haben den Gi, den Karateanzug; an. Lediglich die Trainer und Kampfrichter, sowie Familienangehörige der Teilnehmer sind nicht in Weiß gekleidet. In zwei Kategorien finden die Wettkämpfe statt. Das eine ist die Kampfkunst der Kata, das andere die Kampfform des Kumite. Bei letzterem kämpfen zwei Gegner gegeneinander ohne vorherige Absprache der Techniken. Bei Kata handelt es sich um eine genau festgelegte Abfolge von Bewegungen, wie Angriff, Verteidigung und Gegenangriff. Auch diese Kampfform wurde immer jeweils von zwei Kämpferinnen oder Kämpfern parallel auf den Matten ausgeführt. Während im Training auch gemischtgeschlechtliche Kämpfe stattfinden, traten am Sonntag immer nur weibliche oder männliche Kontrahenten gegeneinander an.

Christian Gradl zeigte sich am Sonntagabend hochgradig zufrieden mit der Meisterschaft. „Das ist perfekt gelaufen, mit dem Super-Helferteam hat alles hervorragend geklappt“. Auch von den vielen verschiedenen Vereinen und Dojos habe er nur positive Rückmeldungen erhalten. Kämpferinnen und Kämpfer waren aus ganz Deutschland angereist, bestand doch in Groß-Umstadt bei erfolgreicher Teilnahme auch die Möglichkeit, sich für die Deutsche Meisterschaft des DJKB zu qualifizieren.

Von 9 bis 17 Uhr dauerte die Meisterschaft in der Heinrich-Klein-Halle, zur Begrüßung der KämpferInnen war Bürgermeister Joachim Ruppert gekommen. Für Gradl bedeutete die Meisterschaft auch das Ende einer sehr anstrengenden Vorbereitungszeit, die er nur zusammen mit einem hervorragenden Team von Helfern stemmen konnte.

Gradl zeigte sich nicht nur zufrieden mit dem Verlauf der Meisterschaft, sondern auch mit den Leistungen seiner Schüler. Selbstverständlich waren auch Mitglieder des Groß-Umstädter Karate-Dojo angetreten. So errang Samuel Keil in der Kategorie Jugend 14 bis 15 Jahre im Kumite den zweiten Platz, in der Kategorie Kata den dritten Platz und hat sich damit für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Medi Misgana erreichte in der Kategorie Jugend, 14 bis 15 Jahre bei der Kampfform Kata den zweiten Platz, ihre Alterskollegin Sydney Holley in der Kampfform Kumite den zweiten Platz, somit haben sich laut Gradl beide für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.


Text: Odenwälder Bote

Bilder: Karate Dojo Groß-Umstadt











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